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	<title>Blogado &#187; Webmaster</title>
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	<description>Internetscripte, Tipps und Tricks vorgestellt</description>
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		<title>Eigenes Short-URL Script, ja oder nein</title>
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		<pubDate>Mon, 21 Jun 2010 08:35:38 +0000</pubDate>
		<dc:creator>blogado</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Short-URL]]></category>

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		<description><![CDATA[Ein aktueller Trend im WWW ist der Start eines eigenen Short-URL Dienstes wie etwa bit.ly oder tinyurl.com. Wer bei Twitter aktiv ist, der wird sehr schnell auf viele solcher Dienste aufmerksam werden (is.gd, su.pr, redir.ec, tiny.cc …). Auch bekannte Unternehmen wie z.B. google starten eigene Kurz-URL Dienste mit goo.gl. Soll man jetzt noch einen eigenen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ein aktueller Trend im WWW ist der Start eines eigenen Short-URL Dienstes wie etwa bit.ly oder tinyurl.com. Wer bei Twitter aktiv ist, der wird sehr schnell auf viele solcher Dienste aufmerksam werden (is.gd, su.pr, redir.ec, tiny.cc …). Auch bekannte Unternehmen wie z.B. google starten eigene Kurz-URL Dienste mit goo.gl. Soll man jetzt noch einen eigenen Short-URL Services starten? Nachfolgend einige Betrachtungen rund um dieses Thema. Beginnend mit dem Kontra.<span id="more-125"></span></p>
<p><strong>Kontra</strong><br />
Aufgrund der Rechtslage in Deutschland w&#252;rde ich pers&#246;nlich vor dem Start eines offenen Short-URL Dienstes abraten. Warum? Wer Usern die M&#246;glichkeit bietet einen solchen Dienst f&#252;r alle m&#246;glichen URLs zu nutzen, der braucht sich nicht zu wundern wenn auch lange URLs aus Bereichen damit gek&#252;rzt werden die gegen geltendes deutsches Recht versto&#223;en. Ob sich der Short-URL Dienst, der zwar nur eine Weiterleitung setzt, dann auch strafbar macht k&#246;nnen wohl nur Gerichte kl&#228;ren. Mit pers&#246;nlich w&#228;re es somit zu heikel einen offenen Short-URL Service zu starten.</p>
<p>Jedoch lohnt sich der Start eines solchen Dienstes f&#252;r die rein private Nutzung. Somit kommen wir zu dem Pro. </p>
<p><strong>Pro</strong><br />
Immer mehr Webmaster nutzen verschiedene Social-Netzwerke wie Twitter, Facebook, MySpace, YouTube und viele weitere f&#252;r das Affiliate-Marketing. Wer viele Leser (Follower, Fans) besitzt, der kann sehr schnell mittels einer Short-URL die Besucher auf ein besonderes Produkt aufmerksam machen. Nur der ge&#252;bte Webmaster wird dann bei dem Klick auf die Short-URL erkennen, ob sich dahinter ein Affiliate-Link versteckt hat oder nicht. Hat man nun mehrere solcher Short-URLs f&#252;r das Affiliate-Marketing in vielen Netzwerken gepostet und der Short-URL-Anbieter beendet seinen Dienst, dann sind alle dieses m&#252;hsam gesetzten Links wertlos, denn sie leiten nicht mehr auf die gew&#252;nschte URL weiter.<br />
Um diesem Szenario aus dem Weg zu gehen, lohnt sich der Start eines eigenen, privaten  Short-URL Services.</p>
<p>Nutzt man solche Short-URLs und erstellt z:b. eine URL bit.ly/ppA f&#252;r das Affiliate-Marketing auf das Partnerprogramm A. Sollte nun das Partnerprogramm A nicht mehr aktiv sein, dann geht auch der Link bit.ly/ppA ins Leere. Nun muss man einen neuen Link bit.ly/ppB zu Partnerprogramm B erstellen und diesen dann wieder publik machen.<br />
Viel einfacher w&#228;re es wenn man die M&#246;glichkeit h&#228;tte die Weiterleitungs-URL hinter bit.ly/ppA zu &#228;ndern, so dass diese nun auf das neue Partnerprogramm B weiterleitet. (Dies macht nat&#252;rlich nur Sinn wenn beide Partnerprogramme aus der gleichen Branche stammen).<br />
H&#228;tte man auf einen eigenen Short-URL Dienst gesetzt, dann k&#246;nnte man die Zielurls einfach austauschen.</p>
<p>Mittlerweile haben einige Dienste reagiert und bieten den Usern die M&#246;glichkeit auch die Zielurls zu &#228;ndern. Dies geht jedoch nur wenn man sich vorher bei dem Dienst angemeldet hat und dann die Kurz-URL erstellt hat. &#196;ltere lassen sich nicht &#228;ndern.</p>
<p><strong>Einfache Installation</strong><br />
Wer &#252;ber einen eigenen, privaten Short-URL Servicen nachdenken sollte, der braucht f&#252;r einen m&#246;glichen Start keine gro&#223;en Kosten f&#252;rchten. Es reicht ein kleiner Webspace mit einer Domain zu. Passende und sehr gute Script (inkl. Statistiken) gibt es kostenlos (yourls.org). Nach der Installation sollte man jedoch die &#246;ffentliche Nutzung verbieten.</p>
<p><strong>Auf API achten</strong><br />
Sollen Short-URLs automatisch bei der Ver&#246;ffentlichung eines Beitrages generiert und z.B. auch auf Twitter gepostet werden, dann sollte das Script eine API mitbringen. Ohne API l&#228;sst sich dies nicht ganz so leicht l&#246;sen, sondern ben&#246;tigt Programmieranpassungen.<br />
Das kostenlose Short-URL Script yourls.org bringt eine solche API bereits mit.</p>
<p>Neue oder bestehende Domain<br />
Um die Frage braucht man eine neue Domain oder nicht beantworten zu k&#246;nnen, muss man verschiedene Punkte betrachten. Besitzt man z.B. ein gro&#223;es und bekanntes Projekt, mit vielen News und aktuellen Informationen, dann k&#246;nnte es ratsam sein das Short-URL Script auf dem gleichen Webspace z.B. auf einer Subdomain zu nutzen. Die verwirrt die Besucher nicht.</p>
<p>Wer viele verschiedene Projekte besitzt und diese &#246;fters mittels Short-URLs in diversen Social-Netzwerken promotet, f&#252;r den k&#246;nnte der Start eines eigenen Dienstes auf einer separaten Domain sinnvoller sein. </p>
<p><strong>Fazit</strong><br />
Die endg&#252;ltige Entscheidung ob man einen eigenen Short-URL Service ben&#246;tigt muss jeder Webmaster f&#252;r sich selbst entscheiden. F&#252;r umfangreiche und auf l&#228;ngere Zeit angelegte Affiliate-Kampagnen k&#246;nnte ein eigener Service durchaus sinnvoll sein.</p>
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